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Wörterbuch

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F
der Flachs (hier gibt es
nur die Einzahl!)
Leinsaat

Der Flachs ist eine Pflanze und wird auch Lein genannt. Er wird seit etwa 5.000 Jahren in Europa angebaut. Die Leinsamen essen wir im Brot oder im Müsli. Auch das Leinöl wird daraus gepresst. Aus dem Stängel werden Fasern hergestellt, die zu Fäden gesponnen werden. Anschließend werden diese zu Stoffen verarbeitet (z. B. für Trachtenkleidung oder Bettwäsche).

Übrigens: Das Wort Leintuch kommt von Leinen. Früher wurden alle Leintücher aus Leinen hergestellt, nicht aus Baumwolle.

H
Halloween siehe Samhain

die Hirse (hier gibt es
nur die Einzahl!)
Hirsekörner

Die Hirse ist ein Getreide. Sie wird bei uns seit mehr als 7.000 Jahren verwendet. In einigen Gebieten Afrikas ist die Hirse immer noch Hauptnahrungsmittel.

In dem Märchen „Der süße Brei” schenkt die alte Frau dem armen Mädchen ein Zaubertöpfchen. Wenn das Mädchen sagt: „Töpfchen koche!”, füllt sich dieses mit gutem, süßem Hirsebrei. Doch die Mutter vergisst den Zauberspruch, der den Zauber anhält und alles wird von einer dicken Schicht Hirsebrei bedeckt. Erst als das Mädchen heimkommt und schreit: „Töpfchen steh!”, hört das Töpfchen auf zu kochen.

Rezept für den Hirsebrei:
Eine Tasse Hirse heiß waschen. Dann kochst du sie mit 2 Tassen Milch auf. Statt Milch kannst du auch Wasser, Kokos- oder Sojamilch verwenden. Wenn die Milch kocht, den Herd zurückschalten und so lange köcheln lassen, bis du fast keine Flüssigkeit mehr siehst. Dabei musst du immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt! Zum Abschluss gibst du in den Brei einen fein geschnittenen Apfel, eine zerdrückte Banane oder beides :-). Lasse den Brei ca. 10 Minuten ziehen und bestreue ihn, wenn du magst, mit etwas Zimt. Wenn der Hirsebrei nicht süß genug ist, kannst du noch etwas Honig oder Ahornsirup dazugeben. Mahlzeit!
In der kalten Jahreszeit esse ich den Brei gerne zum Frühstück. Er gibt Kraft und wärmt!